Das Rumänische Kulturinstitut in Wien unterstützt die Organisation des Kammerkonzerts „MĂIASTRA – Hommage à Brâncuși“ mit dem Klarinettisten Petru Pane und der Pianistin Oxana Corjos, begleitet von einer Fotoausstellung, die dem Monumentalkomplex „Calea Eroilor“ in Târgu Jiu gewidmet ist, realisiert vom Fotografen Nicolae Cristinel Caval. Die Veranstaltung findet am 21. Mai 2026 im Rittersaal – Residenz Salzburg statt.
Das Kammerkonzert „MĂIASTRA – Hommage à Brâncuși“ bietet eine musikalische Reise, die sich um das künstlerische und intellektuelle Universum von Constantin Brâncuși dreht. Das Programm vereint Werke von Erik Satie, Olivier Messiaen, Darius Milhaud, Tiberiu Olah und Fazıl Say und bietet so eine interdisziplinäre Perspektive auf den Einfluss und das kulturelle Erbe Brâncușis. Im Mittelpunkt des Programms steht die Sonate für Solo-Klarinette „Pasărea Măiastră“ von Tiberiu Olah, eines der bedeutendsten Werke des rumänischen Klarinettenrepertoires, das direkt von Constantin Brâncușis Skulpturenzyklus „Măiastra“ inspiriert ist.
Programm des Recitals:
Erik Satie – Gymnopédie & Gnossienne
Olivier Messiaen – Abîme des oiseaux
Darius Milhaud – Scaramouche
Tiberiu Olah – Pasărea Măiastră für Solo-Klarinette
Fazıl Say – Sonate für Klarinette und Klavier
Die Fotoausstellung zum Monumentalkomplex „Calea Eroilor“ in Târgu Jiu vereint zeitgenössische Aufnahmen des Komplexes, die vom Fotografen Nicolae Cristinel Caval gemacht wurden, und wurde zuvor im Rumänischen Kulturinstitut in Wien im Zeitraum ... im Rahmen der Veranstaltungen zum Constantin-Brâncuși-Nationalfeiertag präsentiert. Die Einbindung dieser visuellen Komponente in das Konzert trägt zur Schaffung eines interdisziplinären Formats bei, das Musik, Fotografie und das rumänische skulpturale Erbe in einen Dialog bringt.
Petru Pane ist einer der repräsentativsten jungen rumänischen Klarinettisten seiner Generation. Mit nur 21 Jahren kann er bereits auf zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben zurückblicken und trat als Solist mit bedeutenden Philharmonieorchestern und Jugendensembles auf. Petru Pane ist Student an der Nationalen Musikuniversität Bukarest, wo er bei Doz. Dr. Emil Vișenescu hat Klarinette und Orchesterleitung bei Maestro Cristian Mandeal studiert. Parallel dazu studiert er Orchesterleitung an der Universität Mozarteum Salzburg in der Klasse von Ion Marin und Alexander Drčar. Im Laufe seiner künstlerischen Ausbildung nahm er an Kursen und Meisterklassen bedeutender internationaler Klarinettisten und Pädagogen teil, darunter Fabio di Casola, Florent Héau, Spyros Mourikis, Tibor Reman, Hermann Stepánsson und Nicolas Baldeyrou. Er gewann den ersten Preis bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, darunter der „Sava Dimitrov International Clarinet Competition“ (Sofia), der „USA International Music Competition“ (Atlanta), der „Swiss International Music Competition“ (Lugano), der „Caneres International Music Competition“ (Wien), der „Birmingham International Music Competition“, „VCMA Vienna Competition“ und der „Euterpe Music Awards“ (Berlin). Petru Pane gab Solokonzerte und Konzerte im Konzerthaus Berlin, in der Parnassos Hall in Athen, in der Surreya Hall in Istanbul, im Ateneul Român, in der Tonali Hall in Hamburg, im Teatro ai Frari in Venedig, im Palau de l'Exposició in Valencia sowie in rumänischen Kulturinstituten und Botschaften in Europa und den Vereinigten Staaten. Er arbeitete mit Orchestern wie der Camerata Regală, dem Rumänischen Jugendorchester, dem Nationalen Kammerorchester Chișinău und zahlreichen Philharmonien in Rumänien unter der Leitung von Dirigenten wie Cristian Mandeal und Gabriel Bebeșelea zusammen. Parallel zu seiner Tätigkeit als Instrumentalist verfolgt Petru Pane auch eine Karriere als Dirigent und wurde bereits eingeladen, Ensembles wie das Bukarester Symphonieorchester, das Berlin Symphonikers Orchestra oder das Rumänische Jugendorchester zu leiten.
Oxana Corjos ist eine der angesehensten rumänischen Pianistinnen ihrer Generation, bekannt für ihre interpretatorische Raffinesse, ihr breites Repertoire und ihre Konzerttätigkeit auf bedeutenden europäischen Bühnen. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, studierte Oxana Corjos Klavier an der Nationalen Musikuniversität Bukarest bei Meister Dan Grigore. Sie wurde bei internationalen Wettbewerben in Rom und Barcelona mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet und erhielt den „Cella Delavrancea“-Preis für ihre künstlerische Tätigkeit im Bereich der Musik. Sie hat zahlreiche Aufnahmen für den Rumänischen Rundfunk gemacht und mit bedeutenden rumänischen und internationalen Orchestern und Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Cristian Mandeal, Emil Simon, Jan Stulen, Jin Wang und Ilarion Ionescu-Galați. Ihre Konzerttätigkeit umfasst Auftritte in der Tonhalle Zürich, im Auditorium Parco della Musica in Rom, im Konzerthaus Berlin, im Palau de la Música in Barcelona, in der Surreya Hall in Istanbul, in der Accademia Santa Cecilia in Rom und im Ateneul Român. Oxana Corjos arbeitet regelmäßig mit dem Rumänischen Kulturinstitut im Rahmen von Recitals und Tourneen zusammen, die in London, Wien, New York, Istanbul, Venedig, Chișinău, Berlin und Valencia organisiert werden. Parallel zu ihrer künstlerischen Tätigkeit ist sie Dozentin an der Nationalen Musikhochschule Bukarest und engagiert sich aktiv in der Ausbildung der neuen Musikergenerationen.
Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe zum Constantin-Brâncuși-Jahr.
Partner: Das Generalkonsulat Rumäniens in Salzburg, das Rumänische Kulturinstitut in Wien, das Forschungs-, Dokumentations- und Förderzentrum „Constantin Brâncuși“ in Târgu Jiu.