KinoBox: Rumänien – „Warboy“

Das Rumänische Kulturinstitut in Wien lädt Sie in Zusammenarbeit mit der Rumänischen Botschaft in der Republik Österreich am Freitag, den 17. April, um 19.00 Uhr zur zweiten Vorführung der Reihe KinoBox: Rumänien mit dem Film „Warboy” (2023, Regie: Marian Crișan) ein.

Der Film ist ein spannendes Abenteuerdrama, das die Geschichte vom Mut eines Jugendlichen in Kriegszeiten erzählt. Es handelt sich um einen aktuellen Film des Regisseurs Marian Crișan, der mit zwei Preisen des rumänischen Filmemacherverbandes ausgezeichnet wurde.

Die Handlung des Films „Warboy“ spielt im Herbst 1944, als sich der Zweite Weltkrieg dem Ende zuneigt. Nicu, ein Teenager, begibt sich auf eine Reise durch die Wildnis der Apuseni-Berge, um die Pferde seiner Familie zu retten.

Er hängt sehr an seinen Pferden, und als eine Gruppe verwundeter deutscher Soldaten im Dorf eintrifft und mit den Vorbereitungen für den Rückzug beginnt, werden Nicus Pferde genommen, um beim Transport der Männer und der Kriegsausrüstung zu helfen.

Verzweifelt bemüht, seine Pferde zu retten, holt Nicu sie zurück und flieht in den Wald, mit der Absicht, sie nach Osten über die Berge zu seinem Onkel zu bringen. Auf seinem Weg durch die wilde Landschaft trifft Nicu auf James, einen verwundeten amerikanischen Piloten, der während eines Bombenangriffs abgeschossen wurde.

Marian Crișan(geb. 1976) schloss 1999 sein Studium der Film- und Fernsehregie an der UNATC Bukarest ab. Er führte Regie bei den Kurzfilmen „Portret de familie“ (2006), „Amatorul“ (2007) und „Megatron“ (2008) – letzterer gewann die Palme d’Or für den besten Kurzfilm beim Filmfestival von Cannes. Im Jahr 2010 gewann sein erster Spielfilm, „Morgen“, den Sonderpreis der Jury beim Filmfestival von Locarno sowie den Preis für den besten Regisseur und den FIPRESCI-Preis beim Filmfestival von Thessaloniki. „Morgen“ war zudem der von Rumänien für die 84. Oscar-Verleihung vorgeschlagene Film. Im Jahr 2012 feierte sein zweiter Spielfilm, „Rocker“, auf der 60. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals von San Sebastián Premiere.

„Orizont“ ist Crișans dritter Spielfilm und feierte im November 2015 im Wettbewerb des Black-Nights-Filmfestivals in Tallinn Premiere. Marian Crișan führte 2020 Regie beim Spielfilm „Berliner“ und 2022 bei der TV-Produktion „Valea mută“.

KinoBox: Rumänien ist ein wiederkehrendes Kulturprojekt des ICR Wien im Stil einer Kinemathek, das im Laufe des Jahres 2026 monatliche Vorführungen rumänischer Filme präsentiert.

Partner:Rumänische Botschaft in der Republik Österreich

Der Eintritt ist frei. Der Film wird mit englischen Untertiteln gezeigt.

Anmeldung unter: uawg(at)rkiwien.at.