Das Rumänische Kulturinstitut Wien lädt Sie in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Rumänien in der Republik Österreich am Freitag, den 20. März, um 19:00 Uhr zur ersten Vorführung der Reihe „KinoBox: Rumänien“ anlässlich des Internationalen Tages der Frankophonie ein. Der Dokumentarfilm „O țară în 5 portrete” (Ein Land in 5 Porträts, Regie: Andrei-Nicolae Teodorescu) eröffnet ein wiederkehrendes Kulturprojekt in Form einer Filmreihe, die monatlich in den Räumlichkeiten der Vertretung stattfindet und der Förderung des zeitgenössischen rumänischen Kinos gewidmet ist.
Der Internationale Tag der Frankophonie wird jährlich am 20. März gefeiert und steht für die Solidarität zwischen den Staaten und Gemeinschaften, die die französische Sprache teilen, sowie für die Werte des kulturellen Dialogs, der Vielfalt und der internationalen Zusammenarbeit. Das Datum erinnert an die Unterzeichnung der Konvention von Niamey im Jahr 1970, dem Gründungsakt der heutigen Organisation internationale de la Francophonie. Das Ereignis wird weltweit mit kulturellen, bildungsbezogenen und künstlerischen Veranstaltungen gefeiert, die die französische Sprache als Ort der Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen und Traditionen fördern sollen.
Der Dokumentarfilm „Ein Land in fünf Porträts” ist eine Sachfilmproduktion, die fünf Lebensgeschichten vereint, die für das Verständnis der heutigen rumänischen Gesellschaft relevant sind, wobei jedes „Porträt“ als eine Mikroerzählung über Erinnerung, Identität, Beruf und die Beziehung des Individuums zu den jüngsten historischen und sozialen Veränderungen fungiert. Der Film ist in Form eines essayistischen Dokumentarfilms gedreht und kombiniert Interviews, direkte Beobachtungen und atmosphärisches Material, wodurch eine vielstimmige Perspektive auf die rumänische Realität entsteht. Der Stil des Regisseurs ist zurückhaltend und basiert auf der Authentizität der Aussagen und dem natürlichen Rhythmus der persönlichen Geschichten, ohne aufdringliche erklärende Eingriffe, was den Film der Tradition des europäischen Beobachtungsdokumentarfilms annähert. Der Film bietet ein zugängliches, aber tiefgründiges Bild der menschlichen und beruflichen Vielfalt im heutigen Rumänien.
Andrei-Nicolae Teodorescu wurde 1987 in Ploiești, Rumänien, geboren. Er schloss 2016 sein Masterstudium in Filmregie an der Nationalen Universität für Theater- und Filmkunst „I.L. Caragiale” in Bukarest ab. Seine Kurzfilme und Dokumentarfilme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und auf Festivals weltweit (Cannes, Peking, Stockholm, Istanbul, Boston) gezeigt. City Tour, sein erster Dokumentarfilm, gewann den Preis der Rumänischen Filmemacher-Vereinigung bei der 17. Ausgabe des CineMAiubit-Festivals. Im Jahr 2013 gewann Black Squad beim selben Festival den Großen Preis. Seine filmische Arbeit wurde auch durch vier Nominierungen für die Gopo-Preise gewürdigt.
KinoBox: Rumänien ist ein wiederkehrendes Kulturprojekt des ICR Wien, das im Laufe des Jahres 2026 monatliche Vorführungen rumänischer Filme präsentiert.
Partner: Rumänische Botschaft in der Republik Österreich
Der Eintritt ist frei.
Der Film wird mit englischen Untertiteln gezeigt.
Wir bitten darum, Ihre Teilnahme per E-Mail an uawg(at)rkiwien.at anzumelden.