Das Rumänische Kulturinstitut in Wien lädt Sie zur Veranstaltung „Die verborgene Geometrie der Natur“ ein, bestehend aus einem Vortrag der Künstlerin Iulia Buliga / Giulia Vicolo über ihre zu diesem Thema entstandenen Werke, begleitet von einem musikalischen Beitrag auf der Harfe von Viktor Hartobanu. Die Veranstaltung findet am 13. Juni um 14.00 Uhr im RKI Wien statt.
Die Werkserie „Die verborgene Geometrie der Natur“ lädt uns ein, diese unsichtbaren Strukturen und Ordnungen sichtbar zu machen und die Wechselwirkung zwischen Kunst, Mathematik und Natur neu zu entdecken. Sie zeigt nicht nur natürliche Motive – sie zeigt Prinzipien, die mathematische Sprache, in der die Natur geschrieben ist. Nichts in der Natur ist zufällig. Wir begegnen der Geometrie überall: in Wellen, in Kristallen, in Blumen, in Wolkenformationen. Linien, Winkel, Spiralen, Kreise, Wiederholungen, Symmetrien. Sich wiederholende Formen – von den Kleinsten bis hin zu den Kosmischen. Iulia Buliga / Giulia Vicolo
Die rumänische Künstlerin Iulia Buliga (Künstlername: Giulia Vicolo) lebt und arbeitet in Wien. Sie wurde in Rumänien im Dorf Ciurbești bei Iași geboren. Malerei, Zeichnen und Musik waren schon seit ihrer Kindheit ihre Leidenschaften. Sie begann ihre künstlerische Ausbildung an der Kunst- und Handwerksschule in Iași, wo sie die Prüfung erfolgreich ablegte. Dort entdeckte sie ihre Liebe zur Architektur, ein Bereich, der sie faszinierte und dem sie sich widmete. Der Wunsch und das Bedürfnis, mehr über die Malerei zu erfahren, führten sie zum Malereilehrer und Gemälderestaurator Ioan Buliga. Die Leidenschaft für die Malerei und die Kunst im Allgemeinen verband sie und hielt sie bis November 2018 zusammen. Das Atelier des Malers in Wien wurde für Iulia Buliga zu ihrem zweiten Arbeitsplatz. Neben der Malerei lernte sie von ihm auch die Kunstrestaurierung und die Vergoldung. Ihre derzeitige Hauptbeschäftigung ist die Malerei, der sie in ihrem eigenen Atelier in Wien nachgeht.
Neben der Malerei beschäftigt sie sich auch mit dem Entwurf und der Ausführung verschiedener Objekte, der Restaurierung, der Vergoldung und der Computergrafik. Zeitweise arbeitet sie noch im Bereich der Architekturplanung. Viele ihrer Werke bereichern öffentliche und private Räume.
Viktor Hartobanuwurde in eine rumänische Musikerfamilie hineingeboren. Seine ersten Harfen- und Klavierstunden erhielt er von seiner Mutter. Im Alter von neun Jahren schrieb er sich an der Musikhochschule Leipzig ein, wo er bei Professor Max Koch Harfe und bei den Professoren Hanns-Martin Schreiber und Oriol Plans-Casal Klavier studierte. Im Jahr 2008 begann er sein Bachelorstudium in Leipzig, das er bereits nach vier Semestern abschloss. Es folgten Masterstudien in Genf bei Prof. Florence Sitruk und in Brüssel bei Prof. Jana Bouskova. Zwischen 2013 und 2015 war Viktor Hartobanu Mitglied der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin, wo er unter der Leitung des Generalmusikdirektors Daniel Barenboim sowie unter Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel und anderen an Opern-, Ballett- und Konzertvorstellungen mitwirkte.
Einladungen zu Konzerten und Meisterkursen führten ihn in viele europäische Länder und nach Asien. Gewinner des Großen Preises beim internationalen Harfenwettbewerb „Félix Godefroid“ in Namur (Belgien); Gewinner des zweiten Preises beim Wettbewerb der Reinl-Stiftung in Wien und Finalist beim Kompositionswettbewerb der USAIHC mit seinem Werk „Chants“.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung unter uawg(at)rkiwien.at