Everything comes together while pushing all apart

Das Rumänische Kulturinstitut in Wien lädt Sie zur Vernissage der Ausstellung „Everything comes together while pushing all apart“ am 2.Juni um 18:00 Uhr im REAKTOR (Geblergasse 40, 1170 Wien) ein.

Die Ausstellung umfasst Werke der Künstler Andrei Arion, Claudiu Lazăr, Ana Ionescu, Albert Kaan und Ana Petrovici, wird von Roxana Morarkuratiert und ist bis zum 10.Juni zu besichtigen.

Die Ausstellung „Everything comes together while pushing all apart”vereint die Werke der Künstler Andrei Arion, Claudiu Lazăr, Ana Ionescu, Albert Kaan und Ana Petrovici in einem gemeinsamen Raum, der durch materielle Spannungen, industrielle Spuren und individuelle Bedeutungssysteme geprägt ist. Die Kuratorin Roxana Morar hat die Ausstellung organisiert, um zu untersuchen, wie Materialien, Objekte und vertraute Bezüge in alternative Formen der Präsenz umgestaltet werden können. Jedes Werk hat seine eigene Individualität, doch nun lernen sie, nebeneinander zu existieren, und schaffen durch einen Akt der Übersetzung neue Interpretationsmöglichkeiten.

Alle beteiligten Künstler haben eine Ausbildung in den visuellen Künsten und verwandeln persönliche Empfindungen durch Skulptur und Installation in physische Materie.

Albert Kaan (geb. 1993) verbindet urbane Erfahrungen mit industriellen Materialien und schafft Skulpturen, die mit der Umgebung verschmelzen und neue Formen des Wahrnehmens vorschlagen.

Andrei Arion (geb. 1996) hinterfragt die Vorhersehbarkeit des Realen durch eine prägnante Bildsprache, während Ana Ionescu (geb. 1999) das poetische Potenzial offenbart, das sorgfältig in der Härte des Metalls eingeschlossen ist. Das Werk von Ana Petrovici (geb. 1986) wirft Fragen über die Zukunft auf und darüber, wie Wahrnehmung mit vertrauten Objekten verbunden ist, während Claudiu Lazăr (geb. 1997) durch repetitive Strukturen und Rhythmen Einsamkeit und einen hartnäckigen Wunsch nach Zusammengehörigkeit heraufbeschwört.

Im Rahmen der Ausstellung finden zwei weitere Veranstaltungen statt:

● Mischa Blanos im Konzert | 5. Juni

● Workshop mit Mischa Blanos | 6. Juni (Anmeldung unter: kontakt@reaktor.art)

Mischa Blanos ist ein Pianist mit rumänischen Wurzeln, der bereits im Alter von sieben Jahren mit dem klassischen Musikstudium begann und eine lange Liste von Auszeichnungen in der klassischen Musik vorweisen kann; er ist zudem eine kreative Kraft: Auf seinen Reisen um die Welt mit seinem Soloprojekt oder als Mitglied der Minimal-Techno-Band Amorf hat Blanos die Grenzen der klassischen Musik längst überschritten. Er hat das Klavier zu seinem Instrument gemacht und schafft im Zusammenspiel mit Synthesizern, organischen Rhythmen und unerwarteten Arrangements immer wieder neue Spannungen. Er hat zwei EPs veröffentlicht, „Second Nature“ im Jahr 2018 und „Indoors“ im Jahr 2019 bei InFiné.

Der Titel seines Debütalbums, „City Jungle“, bezieht sich auf den Monolithen, auf die Betonstrukturen, die die Menschen um sich herum errichtet haben und die, zusammen mit dem Großteil ihrer Kultur und ihres sozialen Lebens, im Jahr 2020 abrupt zum Stillstand kamen.

Die Ausstellung wird von der Verwaltung des Nationalen Kulturfonds finanziert, das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen REAKTOR und den Scânteia-Ateliers.