- 8 April 2026 - 30 April 2026
- Etikett
Das Rumänische Kulturinstitut Wien präsentiert in
Zusammenarbeit mit dem Interkulturellen Institut Timișoara die Ausstellung SAMUDARIPEN
– DER HOLOCAUST DER ROMA.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am 8. April um 18.30 Uhr
im Institut statt. An der Vernissage nehmen Călin Rus, Direktor des
Interkulturellen Instituts Timișoara, Corina Răceanu, Programmdirektorin des
Interkulturellen Instituts Timișoara, und Daniel Grebeldinger, Vorsitzender des
Vereins „Nevo Parudimos“, teil.
Um 19.00 Uhr findet die Podiumsdiskussion „Roma-Kultur
und -Sprache in Rumänien“ statt.
Teilnehmer:
Călin Rus, Direktor des Interkulturellen
Instituts Timișoara
Iulian Paraschiv, Präsident der Agentur
für Roma
Dincer Geafer, Staatssekretär im Department
für interethnische Beziehungen der rumänischen Regierung
Adrian Nicolae Furtună,
Historiker und Professor an der Universität Bukarest sowie Berater des CNCR
Daniel Grebeldinger, Vorsitzender des Vereins
„Nevo Parudimos“.
Die Ausstellung kann vom 8. bis
30. April 2026 besucht werden. Sie wird vom Interkulturellen
Institut Timișoara mit Unterstützung der Fakultät für Soziologie und
Psychologie der Westuniversität Timișoara im Rahmen des Projekts
„Unsichtbar/Sichtbar – Dekonstruktion von Stereotypen und Überwindung der
Marginalisierung der Roma-Gemeinschaften in Timișoara und in Europa“, einem
Bestandteil des Programms „Timișoara 2023 – Kulturhauptstadt Europas“, das von
der Stadt Timișoara über das Projektzentrum finanziert wird. Die Ausstellung
basiert auf Konsultationen mit dem Kultur- und Dokumentationszentrum der
deutschen Sinti und Roma in Heidelberg, dem Zentrum für kulturelle und soziale
Forschung „Romane Rodimata“ und dem Verein „Nevo Parudimos“. Der Inhalt der
Ausstellung wurde mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit zwei Roma-Experten
erarbeitet: Adrian-Nicolae Furtună vom Zentrum für kulturelle und soziale
Forschung „Romane Rodimata“ und Bogdan Chiriac.
Das Interkulturelle Institut
Timișoara (IIT) ist eine autonome, gemeinnützige
Nichtregierungsorganisation, die sich ohne politische Ziele in den Bereichen
Bildung, Kultur, Zivilgesellschaft und Wissenschaft engagiert und
interkulturelle Werte, aktives zivilgesellschaftliches Engagement sowie die Achtung
der Menschenrechte fördert. Das IIT wurde 1992 mit Unterstützung der lokalen
Behörden und des Europarats gegründet und arbeitet mit einem breiten Netzwerk
von Partnern aus aller Welt zusammen, von NGOs und Universitäten bis hin zu
öffentlichen Einrichtungen und Experten in seinen Interessengebieten.
Partner:Interkulturelles Institut
Timișoara, das Departement für interethnische Beziehungen der
rumänischen Regierung und der rumänischen Botschaft in der Republik Österreich.
Der Eintritt ist frei.
UAWG an uawg(at)rkiwien.at.