Die sechzehnte Ausgabe des Literaturfest München, die vom 21. bis 30. April stattfindet, wird durch eine bedeutende rumänische Beteiligung geprägt sein. Das Motto dieser Ausgabe – „Freiheit!“ – feiert die Kunst in all ihren Formen als Quelle von Vitalität und Inspiration. Die Kuratorin des Festivals, die schweizerisch-rumänische Autorin Dana Grigorcea, erklärt dazu: „Die Freiheit liegt zwischen den Tanzschritten. Dort endet die Macht des Choreografen.“
Die deutsche Übersetzung des vielbeachteten Buches „Voci la distanță“ („Stimmen auf Abstand“), das kürzlich beim Wallstein Verlag erschienen ist, wird am Freitag, den 24. April, um 18:30 Uhr im Literaturhaus München in Anwesenheit der Autorin Gabriela Adameșteanu und des Übersetzers, des deutschen Schriftstellers Jan Koneffke, vorgestellt. Das Gespräch wird vom Literaturkritiker Carsten Hueck moderiert.
Der Künstler Dan Perjovschi wird während des gesamten Festivals anwesend sein und mit seinen spontanen Zeichnungen auf die behandelten Themen reagieren. Am Samstag, den 25. April, um 14:30 Uhr wird er im Foyer des Literaturfestes München ein Gespräch über Kunst als Form des Widerstands mit der Kuratorin Dana Grigorcea führen.
Am Donnerstag, den 30. April, ab 18:30 Uhr findet am selben Ort eine Veranstaltung zu Ehren des Schriftstellers und sächsischen Pfarrers Eginald Schlattner statt. An der Diskussion nehmen Michaela Nowotnick, Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin, sowie der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze, Präsident der Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, teil. Moderiert wird die Diskussion von Robert Schwartz, Generaldirektor von Radio Rumänien.
Im Rahmen des Festivals werden auch zwei rumänische Filme gezeigt: am Freitag, den 24. April, um 22:00 Uhr der Dokumentarfilm „Colectiv“ unter der Regie von Alexander Nanau sowie am Dienstag, den 28. April, um 22:00 Uhr der Spielfilm „Aferim!“ von Radu Jude.
Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.
Veranstalter: Literaturhaus München, Münchner Volkshochschule
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München
In Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst