Künstler:innen und Regisseur:innen: Ștefania Becheanu, Alexandru Buliga, Adriana Chiruta,Răzvan Dima, Andor „Reed“ Dimény, Lehel Fazakas, Orsolya Orbán, Iulia Mureșan, Andreea Parfenov, Ana Pop, Iulia Turicianu
Partner: Nationale Universität für Theater- und Filmkunst „I.L. Caragiale“ Bukarest, Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca – Fakultät für Theater und Film, Sapientia-Universität – Fakultät für Wissenschaften und Künste Cluj-Napoca, Centre national de la musique.
Veranstaltungen:
Dienstag, 17. Februar, 20:00 Uhr: Get Together für rumänische Filmschaffende und geladene Gäste anlässlich der Berlinale, das mit der Klangperformance „Sans l’Ours“ von Ștefania Becheanu eröffnet wird.
Dienstag, 24. Februar, 19:00 Uhr: Filmvorführung „The Kiss“ von Adriana Chiruta anlässlich des rumänischen Festes der Liebe – Dragobete –, gefolgt von einer partizipativen künstlerischen Aktion mit dem Publikum.
Freitag, 27. Februar, 19:00 Uhr: Erneute Live-Präsentation der Klangperformance „Sans l’Ours“ von Ștefania Becheanu.
Zeitraum: 17.02.-06.03.2026
Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag, 16:00-19:00 Uhr
Ort: Galerieraum des Rumänischen Kulturinstituts „Titu Maiorescu“ Berlin (Reinhardtstr. 14,10117 Berlin-Mitte)
Während der Berlinale 2026 verwandelt sich die Kunstgalerie des Rumänischen Kulturinstituts „Titu Maiorescu“ Berlin, in „Romanian Film & Art Lounge“ - einen offenen und entspannten Treffpunkt für Filmschaffende, Künstler:innen, Studierende und Festivalgäste.
Zwischen Filmvorführungen, Installationen und künstlerischen Interventionen entsteht ein Raum der Begegnung: ein Ort zum Treffen, Durchatmen und Austauschen - im Festivalalltag.
Bei einem Kaffee oder einem Erfrischungsgetränk schafft die in der Kunstgalerie des Rumänischen Kulturinstituts „Titu Maiorescu“ Berlin eingerichtete Lounge eine angenehme Atmosphäre für Begegnungen, Austausch und professionelle Gespräche. Im Rahmen der Berlinale wird der Raum zu einem Anlaufpunkt für alle, die einen ruhigen Ort für Ideenaustausch, Projektentwicklung oder neue Kooperationen suchen - mit der Möglichkeit, andere Kreative zu treffen und neue künstlerische Impulse entstehen zu lassen.
Gleichzeitig präsentiert Playlab #2 unter dem Titel „Love, Fear, and Other Rituals“ filmische Arbeiten und künstlerische Positionen junger rumänischer Kreativen: Jugendliche zwischen Verlust und Freiheit, Klangperformances, die gemeinschaftliche Rituale aus rumänischen Dörfern neu interpretieren, erinnerungswürdige Orte, prähistorische Wesen auf Partnersuche oder ein Schneckenpaar, das Zärtlichkeit neu definiert. Film, Animation, Dokumentarisches und bildende Kunst treten in Dialog und eröffnen neue Erfahrungsräume.
Während der gesamten Laufzeit ergänzt eine Auswahl an Filmen von Studierenden sowie Installationen – realisiert mit Unterstützung der UNATC „I. L. Caragiale“ Bukarest, der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca (Fakultät für Theater und Film) und der Sapientia-Universität Cluj-Napoca (Fakultät für Wissenschaften und Künste) –als auch dem Centre national de la critique, in Frankreich. Das angebotene Filmprogramm bietet Einblicke in aktuelle Tendenzen des rumänischen Nachwuchskinos.
Die „Romanian Film & Art Lounge“ ist während der Berlinale, ein Ort der Begegnungen und des kreativen Austauschs , ein Raum in dem Film zum Gespräch wird und Begegnung zum eigentlichen Ereignis.
Video- und Klanginstallation „I Want to Meet the Bear“
„I Want to Meet the Bear“ ist eine Video- und Klanginstallation, die den gleichnamigen Film der Künstlerin mit einer Live-Klangperformance verbindet. Der 2021 im rumänischen Dorf Slon realisierte Film, produziert von der Fundația Culturală Meta, dokumentiert ein von Becheanu initiiertes Ritual zur Konfrontation mit der Angst vor Bären. Frauen des Dorfes stickten Worte auf ein rotes Tuch und schrieben darin ihre kollektiven Geschichten und Erfahrungen ein. Das Tuch wird zum Symbol von Sororität und gemeinschaftlicher Solidarität.
Im Rahmen der Installation performt Becheanu live „Sans l’Ours“, aktiviert Objekte und Mikrofone und erzeugt experimentelle Klänge, inspiriert vom gefilmten Ritual sowie von traditionellen Dorfgeräuschen, darunter die hölzerne Kirchenschlagtafel (Toacă). So entsteht ein immersiver Raum, in dem sich Bild und Klang durchdringen und eine vielschichtige sinnliche Erfahrung ermöglichen.
Die Solo-Performance lädt das Publikum in einen intimen und offenen Rahmen ein, in dem Ritual, Narration und klangliche Experimentierfreude ineinandergreifen. Das Projekt reflektiert Gemeinschaft, Mut und zwischenmenschliche Verbundenheit und transformiert die Galerie in einen Ort des Dialogs und der Begegnung.
Adriana Chiruta
Film The Kiss
Mehr als fünf Stunden lang blieben sie aneinandergeheftet – in Sonne und Regen, unzertrennlich, ekstatisch und gleichgültig gegenüber allem um sie herum. Körper der Liebe in einer Choreografie äußerster Zärtlichkeit. Absolute Meister des Kusses. Die Natur offenbart sich erneut als ein weites Feld performativer Künste, als Galerie zahlloser raffinierter nicht-menschlicher Werke.
Diese Neuinterpretation des Kussmotivs anhand eines Schneckenpaares hinterfragt gängige Narrative menschlicher Überlegenheit in der Darstellung von Liebe und im respektvollen Umgang mit der Feinheit der Welt.
The Kiss wurde zuvor bei PAV Sibiu (2022), im Rahmen von Touch Nature bei SAC Bukarest (2024) sowie im Lentos Kunstmuseum Linz (2025) präsentiert.
Video-/Audiointervention „Iubirea ca putere politică“ (Love as Political Power)
Als Audiointervention im öffentlichen Raum (PAV Sibiu, 2022) oder als Videoarbeit in der Suprainfinit Gallery Bukarest im Rahmen von Love as political power or how to rewrite our future with our breath bei TRIUMF AMIRIA.The Museum of Queer Culture (2022) präsentiert, ist diese Arbeit ein Fragment einer postmateriellen Performance mit unbegrenzter Zahl an Performer:innen. Initiiert am 21.02.2017, wurde sie inspiriert von Ludwig Wittgensteins Gedanken: „Wie klein der Gedanke ist, der ein ganzes Leben füllt.“
Partizipatives Spiel „The Kiss Game“
Sind unsere Städte Orte einsamer Herzen geworden? Ändern wir das. Ob allein oder in Beziehung – alle sind eingeladen, sich in einem der wenigen vollständig kollaborativen Spiele unserer Zeit zu erproben: The Kiss Game ist ein Love Lab und ein langfristiges künstlerisches Experiment für das Publikum.
Das einfache und zugleich intensive Training für mehr Liebe lädt dazu ein, die eigenen gültigen JA und NEIN sowie jene der anderen jenseits von Angst, Macht- und Kontrollmustern zu erkennen, anzunehmen und zu reflektieren.
Während des gesamten Projekts ergänzt eine Auswahl von Filmen junger rumänischer Regisseur:innen das Programm und bringt neue Perspektiven auf die Themen Liebe, Angst und Ritual im zeitgenössischen Kino zur Geltung.
Maria, for Better and for Worse
Regie: Alexandru Buliga
Produktion: UNATC „I.L. Caragiale“, 2025
Dauer: 29:12
In einer intimen Auseinandersetzung mit dem Familienleben bewältigt die 14-jährige Maria Spannungen zwischen Verantwortung und Freiheitsdrang. Durch die Augen ihres Vaters, der ihre gemeinsamen Momente filmisch festhält, entfaltet sich eine sensible Geschichte über Geschwisterbeziehungen und die tiefgreifende Erfahrung von Verlust.
Auswahl: Astra Film Festival, Sibiu.
The Waters We Bathe In
Regie: Răzvan Dima
Produktion: UBB Cluj-Napoca – Fakultät
für Theater und Film, 2025
Dauer: 18:00
Umgeben vom Nationalpark Domogled – Valea Cernei wurde der Kurort Băile Herculane, einst Symbol k.u.k. Pracht, durch kommunistische Architektur und post-2000er Privatisierungen tiefgreifend verändert. Seine heilenden Quellen jedoch sind geblieben und ziehen weiterhin Menschen aus aller Welt an.
Vorführungen: One World Romania (Emerging Voices); TIFF (Local Competition) – Jury Award; FARAD – Jury Award.
Luxury Spa
Regie: Andor „Reed“ Dimény
Produktion: Sapientia-Universität –
Fakultät für Wissenschaften und Künste Cluj-Napoca, 2026
Dauer: 7:12
Luxury Spa. Substantiv, Kompositum. Definition: Ein Raum für wohlhabende Menschen, um nichts zu tun.
Weltpremiere.
Mater Noster
Regie: Lehel Fazakas
Produktion: Sapientia-Universität –
Fakultät für Wissenschaften und Künste Cluj-Napoca, 2024
Dauer: 22:03
Während eine Mutter alles daransetzt, ihr Kind auf die Rolle Jesu im Osterstück der Schule vorzubereiten, zwingt die unerwartete Rückkehr ihres älteren Sohnes die Familie zur Erkenntnis, dass das ödipale Drama nicht überwunden ist.
Präsentationen u. a.: Transilvania International Film Festival (Jury Award), ALTER-NATIVE International Short Film Festival, NSS Film Festival (Best Short Fiction).
Sweet Hours
Regie: Orsolya Orbán
Produktion: Sapientia-Universität –
Fakultät für Wissenschaften und Künste Cluj-Napoca, 2025
Dauer: 32:24
Erika flieht vor ihrer Familie, ihrer Vergangenheit und sich selbst. Auf der Suche nach Sicherheit und Liebe werden die Konsequenzen früherer Entscheidungen und Traumata sichtbar.
Screenings u. a.: FilmFestival Cottbus (Spectrum Section), Alexander Trauner Art Film Festival, Festivalul Filmul de Piatra.
Don’t Embarrass Me!
Drehbuch
und Regie: Iulia-Alexandra Mureșan
Produktion: UBB Cluj-Napoca – Fakultät
für Theater und Film, 2025
Dauer: 19:50
Ein Vater begleitet seine achtjährige Tochter zu einem Poesiewettbewerb im Nachbardorf. In einer Kultur, die an Sinn verliert, stellt sich die Frage: Was geschieht, wenn wir auf der Leinwand nur das Gesicht eines Kindes sehen, gequält von Worten, deren Bedeutung es nicht begreifen kann?
Sunny
Regie: Andreea Marina
Parfenov
Produktion: UNATC „I.L. Caragiale“, 2025
Dauer: 21:14
Die scheinbare Nähe zwischen Vater und Tochter an einem Angeltag bleibt eine im Moment erstarrte Erinnerung.
Weltpremiere bei CineJove Valencia; Publikumspreis beim Festivalul Anonimul; offizielle Auswahl beim Trieste Film Festival.
God, My Mother and I
Regie: Ana-Ștefana Pop
Produktion: UBB Cluj-Napoca – Fakultät
für Theater und Film, 2025
Dauer: 32:24
Sechs Jahre nachdem sie ihrer Mutter erklärte, nie wieder in die Kirche gehen zu wollen, kehrt Ana gemeinsam mit ihr in das Kloster ihrer Kindheit zurück – mit Tagebüchern im Gepäck, die schließlich nicht dem Priester, sondern der Mutter vorgelesen werden sollten.
Triassic Cuddle
Regie: Iulia Teodora
Turicianu
Produktion: UNATC „I.L. Caragiale“, 2024
Dauer: 5:28
Ein kleines prähistorisches Amphibium begibt sich auf die Suche nach einem Partner.
Weltpremieren in Annecy und Shanghai; offizielle Auswahlen u. a. in Vila do Conde, Clermont-Ferrand und bei Animest.
Ștefania Becheanu ist Klangkünstlerin, interdisziplinäre Performerin und Komponistin. Ihre Praxis verbindet Klang, Geste und visuelle Dimensionen an der Schnittstelle von experimenteller und improvisierter Musik, Field Recording, Bildender Kunst sowie dem Dialog mit zeitgenössischem Tanz. Ihre Arbeiten nehmen vielfältige Formen an – Solo- und Kollektivperformances, immersive Klang- und Videoinstallationen, naturbezogene Projekte, improvisierte Musik, Publikationen, Workshops zur Klanggestaltung in Bildungs- und sozialen Kontexten sowie Filmmusikkomposition. Ihr künstlerischer Ansatz zielt auf die Öffnung disziplinärer Grenzen und betont aktives, empathisches Zuhören als Form der Verbindung und künstlerischen Emanzipation. 2024–2025 nahm sie am Mentoring-Programm von Césaré – Centre National de Création Musicale in Reims teil, unterstützt von der Région Grand Est im Rahmen von „Soutien à l’émergence du spectacle vivant – musiques classiques et contemporaines“. 2025 absolvierte sie eine Residenz an der Maison de la Musique Contemporaine. Sie ist Finalistin des QuattroPole-Musikpreises und Protagonistin des Films Still Nia (Regie: Paula Oneț), ausgezeichnet beim Astra Film Festival. Sie lebt und arbeitet in Paris. www.stefaniabecheanu.com
Alexandru Buliga ist ein engagierter und detailorientierter Kameramann mit über 16 Jahren Branchenerfahrung. Er verfügt über umfassende Expertise in allen Aspekten der Filmproduktion, einschließlich Objektivauswahl, Kameraarbeit, Lichtgestaltung, Bildkomposition, Blocking und Set-Design. Er arbeitet kollaborativ im Team und priorisiert die künstlerischen Zielsetzungen jedes Projekts. Sein Interesse gilt einem Kino, das Denken und Emotion gleichermaßen herausfordert.
Ausgewählte Filmografie:
Kamera bei 30 de ani și 15 minute
(2020, R: Ștefan Mandachi);
Director of Photography bei Blocat în
propriul film (2021, R: Alexandru Oiță) – nominiert im Hauptwettbewerb des
Astra Film Festival und bei Short Film Corner Cannes, mehrfach national
ausgezeichnet;
Director of Photography und Regie bei Amber
& Green (2023) – nominiert beim Manaki Brothers Film Festival,
Câmpulung Film Fest und bei Short Film Corner Cannes.
Adriana Chiruta ist Multimedia-Künstlerin und radikal ikonoklastische Theaterregisseurin mit einer ausgeprägten Affinität zum zeitgenössischen Tanz. Sie studierte Philosophie mit Schwerpunkt auf Logik, Kognitionswissenschaften und sozialem Design durch Architektur. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Schaffung von Rahmenbedingungen, in denen die Beteiligung des Publikums selbst als Kunstwerk erfahrbar wird. Durch partizipative Prozesse und Cross-Media-Ansätze entwickeln ihre visuellen Arbeiten performative Kontexte, die das Publikum zu spontaner Teilhabe anregen. Aus dem Bestreben, das politische Paradigma der Performancekunst zu verändern, entstanden ihre Konzepte der „kognitiven Choreografie“ sowie weitere performative Formate, die das Publikum ermutigen, die Bühne – persönlich, sozial und politisch – einzunehmen, anstatt in der Rolle der Betrachtenden zu verharren. adrianachiruta.com
Răzvan Dima war zunächst als Kameramann im Pressebereich tätig, entschied sich jedoch, den Journalismus zu verlassen, um sich der Fotografie und dem Film zu widmen. Sein besonderes Interesse gilt der Degradierung des kulturellen Erbes sowie der Zerstörung natürlicher Lebensräume durch Urbanisierung.
Andor „Reed“ Dimény ist Masterstudent am Media-Department der Sapientia-Universität in Cluj-Napoca. Er arbeitet als Filmemacher, Musiker, Autor und Multimedia-Künstler. Er kooperiert regelmäßig mit verschiedenen Underground- und Aktivist:innengruppen, darunter die lokale alternative Musikszene, die LGBT-Community sowie das Künstlerkollektiv Guerilla Artist Syndicate, dessen Mitbegründer er ist. Seine Arbeiten weisen häufig groteske oder surrealistische Züge auf und verhandeln Themen wie Revolution, Sexualität, Anti-Autoritarismus, Körperlichkeit und Absurdität.
Lehel Fazakas ist ein rumänisch-ungarischer Filmemacher mit Erfahrung sowohl in der Regie als auch in technischen Funktionen der Filmbranche. Zwischen 2023 und 2025 war er hauptberuflich als Filmvorführer im Cinema ARTA in Cluj-Napoca tätig; seit 2024 arbeitet er zudem als Vorführer in der technischen Abteilung des Transilvania International Film Festival (TIFF). Sein künstlerisches Werk umfasst Kurzfilme in den Bereichen Fiktion und Experimentalfilm, die unterschiedliche Themen aufgreifen und originelle visuelle Formen erforschen.
Ausgewählte
Filmografie und Auszeichnungen:
Mater Noster
(2024, Regie, Drehbuch, 22’) – Jurypreis TIFF 2024; Best Short Fiction, NSS
Film Festival 2025;
The Death of Dracula (2025, 1st
AD, 60’, Experimentalfilm) – Eröffnungsfilm GES-2 Festival of Films Regained;
Gewinner International Cinema on Cinema Competition, I Mille Occhi Film
Festival;
Mud (2025, Regie, Kamera, 7’,
Experimentalfilm) – Best Experimental Film, Hungarian Film Awards 2025;
The Possibilities of an Escape
(2025, Regie, Drehbuch, 17’, Fiktion) – The Unusual Award, TIFF Transilvania
2025.
Iulia-Alexandra Mureșan schloss 2025 ihr Studium der Filmregie an der Fakultät für Theater und Film der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca ab und absolviert derzeit dort ein Masterstudium im Dokumentarfilm. Der Kurzfilm Să nu mă faci de râs! ist ihr Abschlussfilm. Sie arbeitet in der Kommunikationsabteilung der Organisation Tășuleasa Social als Content Creator für das Projekt Via Transilvanica. Parallel ist sie als Regieassistentin an rumänischen Produktionen beteiligt, darunter Kontinental 25 und Jurnalul unei cameriste. „Langweilig zu sein ist ein Akt der Rebellion!“
Orsolya Orbán ist Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Fotografin und gehört der ungarischen Minderheit in Rumänien an. Sie absolvierte 2022 den Bachelorstudiengang Film, Fotografie und Medienkunst (Schwerpunkt Regie) sowie 2025 den Masterstudiengang Film Studies an der Sapientia-Universität in Transsilvanien. Sie war an zahlreichen Projekten als Produktionsleiterin beteiligt und ist derzeit als einzige Foto- und Videojournalistin für eine Online-Zeitung in Cluj-Napoca tätig.
Ausgewählte Filmografie:
Dracula’s Attempt (The Death of Dracula,
Chapter V.), 2025 – Stummfilm, produziert von Róbert Lakatos;
Iszap, 2025 – experimenteller
poetischer Kurzfilm (Ko-Kreation);
Sweet Hours, 2024 –
Kurzspielfilm;
Blonde & Brunette, 2022 –
Kurzspielfilm;
Sylvia’s Child, 2022 –
experimenteller Kurzfilm;
My Mother Sewing Room, 2020 –
Kurzspielfilm.
Andreea Parfenov ist Absolventin der Fakultät für Film der Nationalen Universität für Theater- und Filmkunst „I.L. Caragiale“ Bukarest, wo sie 2022 den Bachelor- und 2024 den Masterabschluss in Film- und Fernsehregie erwarb. Während ihres Studiums schrieb und inszenierte sie sechs Kurzfilme und war als First Assistant Director, Script Supervisor und Produktionsassistentin tätig. Ihr Film Loop / (În)Cerc erhielt 2024 beim ANONIMUL International Independent Film Festival den Publikumspreis für den besten rumänischen Kurzfilm und wurde u. a. beim FEST – New Directors New Films Festival (Portugal) sowie beim Izmir Film Festival gezeigt. Weitere Arbeiten sind Alma (Montenegro Film Festival 2021) und Face to Face, ausgezeichnet als bester Kurzfilm beim Moldova Film Festival 2022. In ihren Filmen erforscht sie wiederkehrend die menschliche Psyche und spannungsgeladene zwischenmenschliche Beziehungen.
Ana-Ștefana Pop absolvierte den Masterstudiengang Dokumentarfilm an der Babeș-Bolyai-Universität (Fakultät für Theater und Film) sowie das Programm Interdisciplinary Arts am Maastricht Institute of Arts (Zuyd University of Applied Sciences, Niederlande). Derzeit arbeitet sie im Filmverleih als PR- und Kommunikationsassistentin bei Transilvania Film. Ihr Debütfilm Only Sky and Earth wurde 2023 beim Transilvania International Film Festival (TIFF) mit dem Făclia-Preis ausgezeichnet und erhielt 2024 den Spezialpreis beim Draga International Film Festival. Sie nahm 2023 an Doclab (Cinesud) sowie am StoryLab-Workshop des Peloponnisos International Documentary Film Festival in Kalamata, Griechenland, teil. 2025 war sie als 3rd Assistant Director an der Produktion Ramon 2 (Produzenten: Pavel Bartoș und Jesús del Cerro) beteiligt.
Iulia Teodora Turicianu ist eine rumänische Animatorin und Illustratorin. Ihre künstlerische Arbeit widmet sich häufig modernen, ausgestorbenen oder fantastischen Tieren aus unterschiedlichen Weltregionen.
Filmografie:
Un
Cuplu Triasic / Triassic Cuddle (2024).