Rumänischkurse (Oktober – Dezember 2025)

Das Rumänische Kulturinstitut „Titu Maiorescu“ Berlin kündigt die Eröffnung der Anmeldungen für die Rumänischkurse der Stufen A1.2, A2, B1 und C1 an. Interessierte können sich bis zum 25. September 2025 über die folgende Plattform anmelden: https://forms.gle/YuGgrmYzDamF1Zi86

Die Kursreihe findet vom 7. Oktober bis 11. Dezember 2025 statt.

Die Kurse werden online durchgeführt, wobei zu Beginn des Kurses eine einzige Präsenzsitzung geplant ist – innerhalb der ersten drei Sitzungen – abhängig von der gemeinsamen Verfügbarkeit der Teilnehmer*innen.

Für die Bildung jeder Gruppe ist eine Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 80 EUR. Für Schüler*innenStudierende, Rentner*innen und Arbeitslose beträgt die Gebühr 60 EUR. Die Zahlung erfolgt erst nach Bestätigung der Gruppenzusammenstellung.

Kursplan:

A1.2 (10 Sitzungen, 2 Stunden/Woche): Mittwochs, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Dozentin: Dr. Diana Burlacu

A2 (10 Sitzungen, 2 Stunden/Woche): Donnerstags, von 17:00 bis 19:00 Uhr, Dozentin: Dr. Cătălina Ene Onea

B1 (10 Sitzungen, 2 Stunden/Woche): Donnerstags, von 19:00 bis 21:00 Uhr, Dozentin: Dr. Cătălina Ene Onea

C1 (10 Sitzungen, 2 Stunden/Woche): Dienstags, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Dozentin: Dr. Ingrid Baltag

Für weitere Informationen und bei Unklarheiten können Sie uns unter folgenden E-Mail-Adressen kontaktieren: anmeldung@rki-berlin.de und raluca.doroftei@rki-berlin.de.

Dozent*innen:

Dr. Diana Burlacu ist Lektorin am Institutul Limbii Române (ILR) der Universität Leipzig, Deutschland (seit 2019) und Dozentin an der Universität Babeș-Bolyai in Cluj-Napoca, Rumänien, Fakultät für Literatur, Abteilung für rumänische Sprache, Kultur und Zivilisation (seit 2008). Im Jahr 2001 absolvierte sie die Fakultät für Literatur der Universität Babeș-Bolyai (Englische und Rumänische Sprache und Literatur) und setzte ihre Studien mit einem Master- und Doktoratsprogramm an derselben Universität fort. Sie promovierte 2010 in Philologie mit einer Dissertation in englischer Sprache, die sich mit der Pragmatik und der Diskursanalyse des Theaters von Harold Pinter beschäftigt. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Lehre und Bewertung der rumänischen Sprache als Fremdsprache auf allen Kompetenzstufen (A1-C1) war Diana Burlacu Expertin in drei Projekten zur Fortbildung von Lehrkräften im Bereich Rumänischunterricht für nationale Minderheiten im voruniversitären Bereich. Zu ihren Publikationen gehören das Buch A Pragmatic Approach to Pinteresque Drama (Cluj-Napoca, 2011) sowie die Mitautorenschaft am Band Antonime, Sinonime, Analogii (București, 2011; Cluj-Napoca, 2013) und am Lehrbuch der rumänischen Sprache als Fremdsprache, Niveau B2 (Cluj-Napoca, 2021). Ihre Hauptforschungsgebiete umfassen die Didaktik der rumänischen Sprache als Fremdsprache, interkulturelle Studien, Übersetzungswissenschaft, Lexikologie, Semantik und Pragmatik.

Dr. phil. Cătălina Ene Onea hat ihren Doktortitel magna cum laude an der Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Universidad Complutense in Madrid im Bereich Fremdsprachen und interkulturelle Literaturwissenschaft erworben. In Bukarest und Berlin absolvierte sie erfolgreich den internationalen Master „Interkulturelle Kommunikationsstrategien“ sowie ein Diplomstudium mit Spezialisierung Germanistik-Rumänistik/ Deutsch und Rumänisch als Fremdsprachen. Sie hat eine fast 20 Jahre Erfahrung als Dozentin für Fremdsprachen und Interkulturalität in verschiedenen Formaten und an verschiedenen Bildungseinrichtungen und Universitäten, darunter am Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin, am Internationalen Sprachinstitut Education First, an der SRH Hochschule sowie an der Volkshochschule Berlin (Integrationskurse). An der Universität BTU Cottbus-Senftenberg koordinierte sie von 2018 bis 2023 die Rumänischkurse sowie das Grundlagenseminar zum Thema "Interkulturalität" im bilingualen Programm Deutsch-Rumänisch an der Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Musik. Gleichzeitig initiierte und koordinierte sie das Sprachtandem-Programm Deutsch-Rumänisch in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Bukarest sowie verschiedene Kulturpartnerschaften der BTU – mit dem Filmfestival Cottbus, mit der Ploiesti Philharmonie u.a, wobei sie auch die Organisation mehrerer interkulturellen Veranstaltungen übernahm, wie z.B. der Online-Konferenz der Filmkritikerin Irina-Margareta Nistor im Rahmen des Filmfestivals Cottbus/ Spotlight Romania 2022, des Literatur-Musik-Abends "Rumänisch in Cottbus und Berlin" 2023 mit der Schriftstellerin Carmen-Francesca Banciu und den Künstlerinnen Daniela Nane (Schauspielerin) und Ioana-Maria Lupașcu (Pianistin) im Musiksaal der BTU und an der Rumänischen Botschaft in Berlin u.v.m. Darüber hinaus ist sie mehrsprachige Autorin und Kulturjournalistin und veröffentlicht regelmäßig Artikel zu interkulturellen Themen und Korrespondenzen aus dem Ausland. Als Autorin hat sie Gedichtbände, Prosa und Essays in verschiedenen Sprachen veröffentlicht und dafür Preise und Auszeichnungen erhalten. Sie unterrichtet Rumänisch als Fremdsprache am Rumänischen Kulturinstitut „Titu Maiorescu“ Berlin seit 2017.

Ingrid Baltag ist Lektorin für Rumänisch an der Humboldt-Universität zu Berlin und verfügt über umfassende Erfahrung in der Übersetzung rumänischer Literatur sowie in der Förderung der rumänischen Kultur in Deutschland. Sie hat Werke von Autoren wie Dumitru Țepeneag, Simona Popescu, Mihail Sebastian, Mircea Nedelciu und auch aus der Republik Moldau ins Deutsche übersetzt. Zu ihren Übersetzungen gehören auch Werke des Folklore, darunter ein Projekt über Maria Tănase sowie eine Publikation in Zusammenarbeit mit Paul Baiersdorf, Wege zwischen Rumänien und Berlin (Drumuri între România și Berlin), die 2004 veröffentlicht wurde. In ihrer didaktischen Tätigkeit unterrichtet Ingrid Baltag Rumänisch und rumänische Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin und trägt so zur Vertiefung der Kenntnisse über die rumänische Kultur unter internationalen Studierenden bei. Darüber hinaus engagiert sie sich in der wissenschaftlichen Forschung zu Themen wie rumänische Literatur, Kulturgeschichte und rumänisches Kino sowie zur Untersuchung von Migration und kulturellen Identitäten. Sie hat mit renommierten internationalen Publikationen wie der Neue Zürcher Zeitung zusammengearbeitet und wissenschaftliche Artikel in ihrem Fachbereich veröffentlicht.