Rumänisch Sprachkurse (April – Juni 2026)

Sind Sie daran interessiert, Rumänisch zu lernen?

Das Rumänische Kulturinstitut „Titu Maiorescu“ in Berlin nimmt im Jahr 2026 seine Rumänischkurse für Erwachsene wieder auf.

Während der Kurse lernen Sie, sich mündlich und schriftlich auszudrücken, rumänische Nachrichten und Texte zu verstehen sowie die rumänische Kultur und Zivilisation kennenzulernen.

Die Kurse finden online statt, mit einem einzigen Präsenztreffen während des Moduls, das je nach gemeinsamer Verfügbarkeit der Teilnehmenden organisiert wird. Interessierte können sich im Zeitraum 3. März – 3. April über die entsprechende Plattform anmelden.

Die Frühjahrs-Sommer-Saison des ICR Berlin findet vom 14. April bis 18. Juni 2026 statt.

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Kursprogramm*

A1.1, Gruppe 1 (10 Sitzungen, 2 Stunden pro Woche):

Dienstags, 17:00–19:00 Uhr, Dozentin Diana Burlacu

A1.2, Gruppe 2 (10 Sitzungen, 2 Stunden pro Woche):

Dienstags, 19:00–21:00 Uhr, Dozentin Diana Burlacu

B1, Gruppe 3 (10 Sitzungen, 2 Stunden pro Woche):

Donnerstags, 18:00–20:00 Uhr, Dozentin Dr. Cătălina Ene Onea

C1, Gruppe 4 (10 Sitzungen, 2 Stunden pro Woche):

Dienstags, 18:00–20:00 Uhr, Dozentin Ingrid Baltag

*Je nach Zusammensetzung der Gruppen kann der Zeitplan in Absprache mit den Teilnehmenden angepasst werden.

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Frühjahrs-Sommer-Saison für Niveau A2.2 (organisiert vom ICR Wien)

A2.2: 11. März – 10. Juni 2026

Mittwoch, 18:30–20:00 Uhr

Der Kurs umfasst 13 Treffen pro Session mit insgesamt 20 Unterrichtsstunden.

Die Anmeldung für das Niveau A2 erfolgt durch Ausfüllen des Anmeldeformulars und durch Übersendung des Zahlungsnachweises der Teilnahmegebühr. Das Formular ist hier verfügbar.

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Teilnahmegebühr

100 Euro pro Person und Modul

40 % Ermäßigung für Studierende und Schüler (40 Euro)

Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung innerhalb von 5 Werktagen nach Ausfüllen des Formulars, spätestens jedoch bis zum Beginn des Kurses, auf folgendes Konto:

IBAN: RO63RNCB0072049713640004

Bank: Banca Comercială Română, Calea Victoriei 155, Bukarest

SWIFT: RNCBROBU

Die Bankgebühren trägt der Teilnehmer. Bitte geben Sie in allen Bankdokumenten den Namen des Teilnehmers und „Institutul Cultural Român“ an.

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Rücktrittsbedingungen

Rücktritt vor dem zweiten Treffen: Rückerstattung abzüglich 10 % Verwaltungsgebühr

Nach der zweiten Kurswoche ist ein Rücktritt nicht mehr möglich.

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Wir freuen uns, Sie in unseren Kursen begrüßen zu dürfen!

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

anmeldung@rki-berlin.de 

vlad.condrea@rki-berlin.de 

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Lehrende

Dr. Diana Burlacu ist seit 2019 Lektorin des Instituts der Rumänischen Sprache (ILR, Bukarest) an der Universität Leipzig und seit 2008 Dozentin an der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj-Napoca, Fakultät für Philologie, im Department für rumänische Sprache, Kultur und Zivilisation.

Sie absolvierte 2001 ihr Studium der englischen und rumänischen Sprache und Literatur an derselben Universität und setzte ihre Ausbildung mit einem Master- und Promotionsstudium fort. Seit 2010 ist sie Doktorin der Philologie mit einer englischsprachigen Dissertation über Pragmatik und Diskursanalyse im Theater von Harold Pinter.

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Unterrichten und Evaluieren von Rumänisch als Fremdsprache im akademischen Umfeld (Niveaus A1–C1) war sie außerdem als Expertin in drei POSDRU/POCU-Projekten zur Weiterbildung von Lehrkräften tätig, die Rumänisch für nationale Minderheiten unterrichten.

Zu ihren Veröffentlichungen gehören unter anderem A Pragmatic Approach to Pinteresque Drama (Cluj-Napoca, 2011). Sie ist außerdem Mitautorin der Bände Antonime, Sinonime, Analogii (Bukarest 2011; Cluj-Napoca 2013) sowie eines Lehrbuchs für Rumänisch als Fremdsprache, Niveau B2 (Cluj-Napoca, 2021).

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Didaktik des Rumänischen als Fremdsprache, interkulturelle Studien und Übersetzungswissenschaft, Lexikologie, Semantik und Pragmatik.

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Dr. phil. Cătălina Ene Onea promovierte magna cum laude an der Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Universidad Complutense in Madrid im Bereich Fremdsprachen und interkulturelle Literatur.

Sie absolvierte den internationalen Masterstudiengang Interkulturelle Kommunikation sowie das Diplomstudium Fremdsprachen und Literaturen mit der Spezialisierung Germanistik-Romanistik bzw. Deutsch und Rumänisch als Fremdsprachen in Bukarest und Berlin.

Mit fast 20 Jahren Erfahrung als Lehrerin für Fremdsprachen und Interkulturalität arbeitete sie in unterschiedlichen Formaten und Institutionen, darunter das International Linguistic Institute Education First, die SRH-Universität sowie die Volkshochschule Berlin.

An der BTU Cottbus-Senftenberg leitete sie im deutsch-rumänischen Studiengang Soziale Arbeit von 2018 bis 2023 die Kurse für rumänische Sprache und Kultur sowie ein Seminar zu Interkulturalität.

Parallel arbeitet sie als Kulturjournalistin und veröffentlicht regelmäßig Artikel zu interkulturellen Themen und Auslandskorrespondenzen in der Rubrik „Cooltura“. Als Autorin veröffentlichte sie Gedichte, Prosa und Essays in verschiedenen Sprachen, die mehrfach ausgezeichnet wurden.

Am Rumänischen Kulturinstitut „Titu Maiorescu“ in Berlin unterrichtet sie seit 2017 Rumänisch als Fremdsprache.

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Ingrid Baltag ist Lektorin für rumänische Sprache an der Humboldt-Universität zu Berlin und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Übersetzung rumänischer Literatur sowie in der Vermittlung rumänischer Kultur in Deutschland.

Sie übersetzte bedeutende Werke unter anderem von Dumitru Țepeneag, Simona Popescu, Mihail Sebastian und Mircea Nedelciu, aber auch von Autoren aus der Republik Moldau.

Zu ihren Übersetzungen gehören auch Folklore-Texte, unter anderem über Maria Tănase, sowie der gemeinsam mit Paul Baiersdorf veröffentlichte Band Wege zwischen Rumänien und Berlin (2004).

Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit unterrichtet sie die rumänische Sprache und Literatur an der Humboldt-Universität und trägt so zur Vermittlung der rumänischen Kultur unter internationalen Studierenden bei. Darüber hinaus beschäftigt sie sich wissenschaftlich mit rumänischer Literatur, Kulturgeschichte und Film sowie mit Migration und kulturellen Identitäten.

Sie arbeitete mit renommierten internationalen Publikationen zusammen, darunter die Neue Zürcher Zeitung, und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zu Literatur und Kultur.