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VICTOR MAN ŞI DAN PERJOVSCHI: THE PAINTING, THE DRAWING AND OTHER OBJECTS AND SITUATIONS
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Samstag, 07 mai 2011 - Sonntag, 19 juni 2011Rumänische Künstler präsentieren Zeitgenössisches in der Lingener Kunsthalle
Dokumente des Zeitgeschehens
Neue Osnabrücker Zeitung
Lingen. Unter dem Titel „The painting, the drawing and other objects and situations“ präsentiert die Kunsthalle Lingen seit dem Wochenende eine neue Ausstellung der rumänischen Künstler Victor Man und Dan Perjovschi. Sie ist bis 26. Juni zu sehen.
Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende des Kunstvereins Lingen, Peter Leuschner, mit den beiden Ausstellenden international bekannte Vertreter der zeitgenössischen Kunst vorstellen zu können. Beide Künstler haben ihr Heimatland bereits auf der Biennale in Venedig vertreten. Ebenso zeigten sie ihre Werke schon in Museen in New York, San Francisco oder London.
Erstmals stehen bei der Ausstellung in Lingen die Präsentationen der beiden im Dialog miteinander. Das machte auch Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle, bei der Eröffnung deutlich. „Man und Dan Perjovschi reagieren auf unterschiedliche Art und Weise auf das Zeitgeschehen und die sich rasant verändernde Welt“, so Behm. Während Perjovschi stets ortsbezogen, und temporär tagespolitische Ereignisse in Zeichnungen kommentiert und festhält, setzt Man auf Mysik und Geheimnisse, indem er Gemälde mit Objekten in Beziehung setzt und den Betrachter dafür sensibilisiert, dass nicht nur bewusste und sichtbare Kräfte das Dasein beeinflussen.
Die Besonderheit in Perjovschis Kunst liegt in der kurzen „Lebenszeit“. Quelle seiner Arbeiten sind sowohl internationale Nachrichtenmagazine und das Internet wie auch Beobachtungen des Lebens an dem Ort, für den sie entstehen. So findet der Betrachter beispielsweise mit weißer Kreide auf schwarzer Tafel den Kommentar „ich liebe Lingen“, eingefügt das Wort Kunsthalle oder aber auch das Kraftwerk. Auf den fast deckenhohen schwarzen Wänden gibt es immer wieder Zeichnungen, die leicht verwischt und übermalt oder ergänzt erscheinen. Diese Technik soll die Vergänglichkeit sowie die stete Veränderung des Bestehenden und des Alltäglichen verdeutlichen.
Überwiegend in Schwarz und Weiß gehalten sind auch die Arbeiten von Man, ob nun als Installation oder die Bildserie mit Titel „Spell“ (Fluch). Immer wieder taucht hier eine Katze als Symbol für viele Mythen auf, die dieses Tier umgeben, „von seiner Verbindung zum Unterbewussten über seine neun Leben bis zur prophetischen Wirkung“, wie es Meike Behm formulierte.
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