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Zacusca Urban Arts

Freitag, 29 oktober 2010 - Samstag, 30 oktober 2010
29./30. Oktober 2010, Triptychon, am Hawerkamp, Münster




WAS, WER, WO & WANN?

„Zacusca Urban Arts“ findet am 29. und 30. Oktober im Triptychon (Hawerkamp) parallel zu den „Offenen Ateliers 2010“ statt. Zehn junge Künstler/innen aus den vier rumänischen Großstädten Bukarest, Klausenburg, Hermannstadt und Temeswar werden ihre Illustrationen, Art Performances, Fotografien, Videoprojektionen und Musik zum Thema „Kunst im rumänisch-urbanen Raum“ präsentieren.

Bei der Gestaltung des Events werden sich auch zehn deutsche Künstler und Musiker beteiligen, denn „Zacusca Urban Arts“ versteht sich auch als Begegnungsort junger rumänischer und deutscher Kunst.

Zusätzlich zu „Zacusca Urban Arts“ gibt es an beiden Tagen Ausstellungen und Art Performances von 15 Gastkünstlern unterschiedlichster Nationalität aus Den Haag (Royal Academy of Art), Berlin und Münster.


WIE?

Es wird pikant, schmackhaft und bunt, genauso wie das rumänische Gericht, dessen Name die Veranstaltung trägt: Zacusca, eine traditionelle rumänische Pastete, die aus Auberginen, Paprika und Zwiebeln zubereitet und auf Brot serviert wird. Also etwas für Liebhaber herzhafter, außerordentlicher Speisen. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 29. Oktober um 19:00 Uhr, mit der Ausstellungseröffnung (Fotografie, Illustration, Videoprojektionen, Wandmalerei) und endet am Samstag Abend mit einer Abschlussfeier.

TAG 1

Moderator am ersten Zacusca-Abend ist der Münsteraner Poetry-Slammer Marian Heuser, auch bekannt als Slamarian. Um 22:00 Uhr beginnt dann das Konzert der rumänischen Band „Origin Projekt“. „Origin Projekt“ bedienen sich Klängen und Rhythmen aus der ganzen Welt, dem „electrobalcanic dubfunk“. Sowohl traditionelle südost-europäische, brasilianische und afrikanische, als auch digitale Instrumente werden zum Einsatz kommen. Von Djembe und Berimbau bis zu Kalimba, Bukovinaflöten, Synthetisatoren und sogar Drum Machines. Ein typischer Konzertabend wie in einem rumänischen Café. Im Anschluss an dieses eklektische Musikerlebnis folgt eine Reise in die elektronische Musikwelt, zusammen mit den rumänischen DJs Indjstione und Electroclown, sowie den deutschen DJs Robsen (Frei In-Der Stadt) und DJ Dadaism (Nachttanzdemo)

TAG 2

Am 30. Oktober öffnet die Ausstellung um 16:00 Uhr. Ab 22 Uhr darf man sich auf die Überraschungs-Performance von Dan Raul Pintea freuen. Auf der Abschlussparty wird die Tanzfläche von Sebastian Bora (Dubase) und Horatiu Rus (Leizaboy), zwei der angesehensten rumänischen DJs und Musikproduzenten, mit Balkan- und Weltmusik, Jazz, Funk, Soul, Hip Hop, exotischen Rhythmen und elektronischem Sound beschallt. Auch hierbei werden die rumänischen Musiker lokale Hilfe bekommen. Martn und Schober, Mitglieder der Veranstaltungsgruppe MSF Soundsystem, Parazol (von der Remote Controlled Youth-Crew) und DJ Medicut aus Bielefeld legen zusätzlich mit auf. An beiden Zacusca-Abenden werden die Münsteraner VJs Yochee und Sveon die Musik visuell begleiten.

DIE AUSSTELLUNG

Bei der Gestaltung der Ausstellung werden sich Raul Oprea (Saddo), Heliana Rotariu (Aitch), Dan Raul Pintea (DRP) und Adrian Bogdan Ciprian aus Rumänien, sowie Johannes Mundinger und Dirk Sandbaumhüter aus Münster beteiligen. Raul Oprea und Heliana Rotariu, zwei der angesehensten rumänischen zeitgenössischen Künstler, werden ihren Beitrag durch surreale und farbenreiche Kunstwerke leisten. Dan Raul Pintea aus Sibiu (Hermannstadt) wird mit Neonfarben bei der Gestaltung der Wand mitwirken, sowie Videoprojektionen zum Thema „urbane Kunst“ anbieten. Die Reise in die rumänische Stadt und ihre Kunst wird durch die Fotografien von Adrian Ciprian vollendet. Details und spontane, oft kuriose Wirklichkeitsausschnitte definieren seine Kunst.

ZIELE

Die Veranstalterin Roxana Adam (Studentin der Politikwissenschaft an der WWU Münster) und Johannes Mundinger (Student der Illustration an der FH Münster) möchten hiermit einen Einblick in die junge rumänische Kunst verschaffen, die als Beispiel für die nach dem Zerfall des Ostblocks aufkommende osteuropäische Kunst fungieren soll.

Das Event wird unter Anderem vom Verein „Erhaltet den Hawerkamp“, dem interkulturellen Zentrum „Die Brücke“, dem AStA der WWU Münster, dem Kulturamt und dem Integrationsrat der Stadt Münster, sowie dem Studentenwerk Münster unterstützt.

Praktikum im RKI Berlin      
Donnerstag, 17 mai 2012 01:00
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