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SUPERNOVA NEUE UND NEUESTE MUSIK TERRA INCOGNITA : RUMÄNIEN
PARTITA RADICALE Ensemble für improvisierte und Neue Musik Rumänien ist bis heute eine noch kaum erschlossene terra incognita der Neuen Musik. Dabei haben die Avantgardekomponisten nach dem zweiten Weltkrieg damit begonnen, ganz eigene Wege zu beschreiten: Besonders durch die Auseinandersetzung mit den traditionellen Musikpraktiken des Landes...HOME » Empfehlungen » SUPERNOVA NEUE UND NEUESTE MUSIK TERRA INCOGNITA : RUMÄNIENSUPERNOVA NEUE UND NEUESTE MUSIK TERRA INCOGNITA : RUMÄNIEN
Samstag, 08 oktober 2011TONHALLE DÜSSELDORF
20:00PARTITA RADICALE
Ensemble für improvisierte und Neue Musik:
Karola Pasquay Querflöte
Ortrud Kegel Querflöte
Gunda Gottschalk Violine
Thomas Beimel Viola
Ute Völker Akkordeon
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Sabine Roderburg Klavier
Christian Roderburg Schlagzeug
Programm:
Irinel Anghel (* 1969) le quasi infini
zwei Querflöten, Violine, Viola und Akkordeon
"pa dialu' serbalului" Improvisation über ein rumänisches Volkslied
zwei Querflöten, Violine, Viola und Akkordeon
Myriam Marbe (1931-1997) Haikus
Querflöte und Klavier
George Enescu (1881-1955) carillon nocturne
Klavier
"cine-aude gura mea" Improvisation über ein rumänisches Volkslied
Akkordeon
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"trage-mi bobii si-mi ghiceste" Improvisation über ein rumänisches Volkslied
zwei Querflöten und Schlagzeug
Anatol Vieru (1926-1998) Elegia II in memoriam Myriam Marbe
Viola und Akkordeon
Doina Rotaru (*1951) Uroboros II
zwei Querflöten, Violine, Viola und Akkordeon
Myriam Marbe Die unvermeidliche Zeit '94
Klavier und Kammerensemble
Das Ensemble
Partita Radicale wurde 1989 von Wuppertaler und Kölner Musikerinnen als Ensemble für Neue und improvisierte Musik gegründet. Im Laufe der Jahre entstanden verschiedenste Programme: Improvisationszyklen, Stummfilmmusik, Kindermusiktheater, Programme in Zusammenarbeit mit Komponisten. Die Arbeit wurde auf mehreren CDs und in Rundfunkportraits dokumentiert. Partita Radicale gastierte u.a. in Belgien, Frankreich, Norwegen, Rumänien, Albanien und China.
Seit 1993 pflegt Partita Radicale einen regen Kontakt mit der Bukarester Komponistenszene. Zunächst vor allem mit den Komponisten der "goldenen Generation", die sich während ihrer Studien am Bukarester Konservatorium in den fünfziger Jahren zusammengefunden haben und sich alle durch ihr originelles und vielfältiges Schaffen auszeichnen, das zum einen auf den alten musikalischen Traditionen Rumäniens und zum anderen auf den Adaptionen zeitgenössischer Techniken fußt.
Diese Kontakte haben sich im Laufe der Zeit auf die mittlere und jüngere Komponistengeneration ausgedehnt. Zahlreiche Einladungen in beide Richtungen, u. a. zu Festivals zeitgenössischer Musik, ermöglichten ein gemeinsames Schaffen.
Von Beginn an liegt der Schwerpunkt des Ensembles, deren Mitglieder alle eine klassische Ausbildung haben, auf dem Grenzbereich zwischen Komposition und Improvisation. Die Arbeitsweise des Ensembles ist durch kollektive Entscheidungsprozesse geprägt.
Aus der Tradition der klassischen Musik übernimmt das Ensemble die Vorliebe für kammermusikalisches Spiel, geschlossene Formen und einen sensiblen Umgang mit Klangfarben.
Partita Radicale entwickelte einen facettenreichen Stil, dem Polyphonie, Geräuschflächen und durchsichtige poetische Strukturen gleichermaßen zueigen sind.
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