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Der Niedergang der kommunistischen Herrschaft und das Ende des Ceausescu-Regimes

Dienstag, 20 dezember 2011



Deutsch-Rumänische Gesellschaft e.V.

Dienstag, den 20. Dezember, 19.00 Uhr
im „Leonhardt“ Stuttgarter Platz 21/Leonhardtstrasse, 10627 B-Charlottenburg
(S-Bahn Charlottenbg. U-Bahn Wilmersdorferstr.)
Aus Anlass der 22zigsten Jahrestage der Rumänischen Revolution -

Prof. Dr. Anton Sterbling:

Der Niedergang der kommunistischen Herrschaft und das Ende des Ceausescu-Regimes -Strukturgeschichtliche Betrachtungen-

Am Abend des 20. Dezember 1989, vor genau 22 Jahren, gab Ceausescu in einer Fernsehansprache die blutigen Geschehnisse in Timisoara zu. Seine im ganzen Land ausgestrahlte Rede hatte zur Folge, dass die Unruhen auf Bukarest und andere Städte übersprangen. Der 20. Dezember war insofern von großer Bedeutung für den weiteren Verlauf der revolutionären Ereignisse, die am 16. Dezember in Timisoara begannen und zum Umsturz des Ceausescu-Regimes führten.
Die Rumänische Revolution von 1989 bestand aus einer schließlich das ganze Land umfassenden Kette von Demonstrationen, Unruhen und Straßenkämpfen. Das Ende der Revolutionstage kann man auf den 27. Dezember datieren. An diesem Tag strahlte das Fernsehen die Aufzeichnung der Hinrichtung von Nicolae Ceausescu und seiner Frau Elena aus, die am 25. Dezember nach einem neunzig Minuten dauernden Schauprozess exekutiert worden waren.
Rumänien war das letzte Land im Herrschaftsbereich der Sowjetunion, in dem die mutigen Aufstände des Volkes die kommunistischen Machthaber abschüttelten. Konnte die rumänische Revolution gelingen, weil sich schon seit den achtziger Jahren der politische und ökonomische Niedergang der kommunistischen Regime in ganz Ost-Europa abzeichnete? Welche historischen Faktoren bestimmten die demokratische Wende 1989/90 und die spätere Europäisierung Rumäniens? Die Proteste gegen das Ceausescu-Regime begannen in Timisoara, der wichtigsten Stadt des Banat – Zufall oder Notwendigkeit?

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Prof. Dr. Anton Sterbling hat eine Professur für Soziologie und Pädagogik an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg (Oberlausitz) und stammt aus dem Städtchen Großsanktnikolaus (SLnicolau-Mare) im westlichen Banat. Sterbling gehört zu den Gründungsmitgliedern der „Aktionsgruppe Banat“, die sich Anfang der 1970ziger Jahre von einem literarisch ausgerichteten Zirkel zu einer politischen Gruppierung entwickelte (Mitglieder u.a. William Totok, Herta Müller, Richard Wagner).





















Praktikum im RKI Berlin      
Donnerstag, 17 mai 2012 00:38
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